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Der Unirii Platz
Nach der Wiedergeburt der Stadt in der vormoderne und moderne Zeit, im Laufe des 18. Jahrhunderts, ist das politische und administrative Zentrum  von der Burg Oradea nach Westen, zu dem heutigem Piata Unirii Platz umgesiedelt. Er befindet sich am westlichen Rand des ehemaligen mittelalterlichen Viertel, der “Samstags Markt”Forum (Sabbatho Forum). Hier hat man eine Reihe von Institutionen gegründet, Büros und Zentren der Pfarrkirche, die bei den Gründung der Neustadt an den linke Seite des Flusses Crisul Repede stark beigetragen haben.

Auf dem zentralen Platz des Stadtviertels mit dem Namen Neustadt wurden die erste römisch-katholische bischöfliche Kirche zwischen 1720 – 1741, die orthodoxe Kirche Mariä Himmelfahrt in 1794 und die griechisch-katholische Kirche zwischen 1800-1810 aufgebaut.
Die Gebäude auf dem Unirii Platz sind sehr wertvoll und sehr heterogen, sowohl hinsichtlich des architektonischen Stil (Barock, Klassizismus, Eklektismus, Jugendstil, Modern), wie auch hinsichtlich der räumlichen Lage, Motive und Elevation System.

Es gibt zwei repräsentative Gebäuden an dem westlichem Rand des Platzes: das erste ist das im Neurenaissance Stil gebaute Rathaus. Es wurde nach den Plänen  des berühmten Architekt Rimanóczy Kálmán, zwischen 1901-1904, aufgebaut. Das zweite ist der Griechisch-katholische Bischöfliche Palast, welcher zwischen 1903-1905, nach den Plänen von Rimanóczy gebaut wurde. Das Kováts Haus befindet sich an die Ecke der Pavel Straße und dem Unirii Platz. Es ist das bedeutendste bürgerliches Gebäude aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, im neuklassischen Stil gebaut.

An der nordöstlichen Ecke des Unirii Platzes befindet sich der Palast “Schwarzer Adler”. Es ist der emblematischste Denkmal des Sezession Stils in Oradea, mit einem sehr komplexen Grundriss und Fassaden im Lechnerian Stil. Das Wettbewerb für die Erhebung dieses Komplexes wurde von den Architekten Komor Marcell und Jakab Dezső gewonnen.
Die östliche Straßenfront des Platzes umfasst zwei Gebäuden mit unterschiedlichen Eigenschaften: ein Haus im modernem Stil, mit zwei Etagen, bei Nummer 8. Es wurde auf die Stelle eines im eklektischen Stil gebautes Hauses, nach den Plänen des Architekten Rimanóczy Kálmán, in den 1930er Jahren aufgebaut. Das zweite ist der dreistöckige Moskovits Palast. Er ist das Werk der Brüder Vágó László und József, wurde im Wiener Sezession Stil aufgebaut und ist einer der wichtigsten Baudenkmale des Stadtzentrums. desen-panorameunirii

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Der Ferdinand Platz

Ders Ferdinand Platz ist von vielen Kunst- und Kulturdenkmäler, im zahlreichen architektonischen Stils (Klassizismus, neuklassisch, eklektisch, Sezession) konfiguriert.

Der bedeutendste Vertreter des eklektischen Stil im Ferdinand Platz ist das „Regina Maria“ Stadttheater, das im Jahre 1900 gebaut wurde. Die Fassade ist mit neoklassizistischen und Neorenaissance Elemente dekoriert und im innerem Raum herrscht der neubarock- und Sezession Stil. Nach Abschluss der Arbeiten am Staatstheater im Jahr 1900 begannen daneben die Bauarbeiten des Basars, mit Hauptfassade auf der Republicii Straße. Ein massives Gebäude, das von einer imposanten Symmetrie und Frontispiz beherrscht ist und das im eklektischen Stil erbaut wurde.

Die westliche Front des Platzes wird von drei Gebäuden dominiert: das Hotel Astoria, an der Kreuzung der Ferdinand Straße mit der Theater Straße, ist auch im eklektischen Stil realisiert. Das Hotel Transilvania liegt in der Nähe von Hotel Astoria. Es wurde zwischen 1903-1904 im eklektischen Stil mit starken Einflüssen des Sezessions gebaut. Neben dem Transilvania Hotel befindet sich die ehemalige Sparkasse des Bihor Komitats, ebenso im eklektischen Stil gebaut. Auf der gegenüberliegenden Seite, auf dem Südöstlichen Rand des Platzes, auf den Ufern des Flusses Crisul Repede, befindet sich das Levay Palast. Erbaut zwischen 1892 – 1894 im klassischen Stil mit einigem konstruktiven Elementen des Eklektismus der Zeit. Das letzte Baudenkmal an Ferdinand Platz ist das Poynar Haus. Das Gebäude präsentiert eine Reihe von bestimmten Elementen des Sezession-Stils, wie z.B. gebogenen Giebel, pflanzliche und zoomorphe Dekoration, dekorative Knöpfe.

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