Catedrala Romano-Catolică “Inălțarea Fecioarei Maria”
Die Kathedrale „Himmelfahrt der Jungfrau Maria“
  • Bauweise - Stil Baroc
  • Zeitrahmen – 1751-1779
  • Architektur - Franz Anton Hillebrandt

Die Kathedrale befindet sich im Park des Barock Architekturkomplexes, an der Şirul Canonicilor Straße  (die Reihe der Kanoniker), in der unmittelbaren Nachbarschaft des Römisch-Katholischen bischöflichen Palastes. Der Eintritt in der Kathedrale kann entweder auf dem Haupttor des Komplexes, oder durch eine seitliche Tür in das Hauptschiff der Kathedrale, erfolgen. Das Gebäude ist das Bauwerk des berühmten österreichischen Architekten Franz Anton Hillebrant, der das Angebot des Bischofs Paulus Forgács akzeptiert hat . Es ist zu bemerken, dass, seit 1750 bis zum 1. Mai 1752, (als man den Grundstein legte), ist der Name des österreichischen Architekten allgegenwärtig, aber seit diesem Moment  verschwindet er und wird durch der italienischen Architekt Giovanni Battista Ricca ersetzt.

Giovanni Ricca starb in 1756 und die Bauarbeiten beginnen unter dem neuen Bischof Adam Patachich wieder. Er ordnet die Dinge in solcher Weise an, daß,  parallel mit dem Bau des barocken Palastes, die Kathedrale unter der Aufsicht des Franz Anton Hillebrandt  (der inzwischen Chefarchitekt des kaiserlichen Hofes geworden war), vom dem  österreicher Johann Michael Neumann gebaut wurden.  Die Kathedrale wurde nicht nach den ursprunglichen Plänen von Ricca, im italienischem Barock Stil, sondern im österreichischem Spätbarock Stil gebaut. Im Sommer des Jahres 1779 wurden die Bauarbeiten (nach mehreren Änderungen der Pläne) beendet. Ein Jahr später, am 25. Juni 1780,  findet die Einweihung der Kathedrale statt.

Das Gebäude ist, sowohl innen und außen, in einem sehr gutem Zustand der Erhaltung geblieben. Äußerlich ist es monumental und innerlich ist der Raum sehr gut ausgenützt. Diejenigen, die seine Schwelle überschreiten haben ein tiefes mystisches Gefühl, vor allem wegen das Spiel der Lichter, der Schatten und Farben und wegen die besondere Wirkung des Altars. Die spezielle Bildkomposition, die Farbeffekten und die himmlische Akustik sind sicherlich Elemente, die diese Basilika so attraktiv machen.

Die Kathedrale hat eine Orgel die aus dem Jahre 1780 stimmt, die auch heute funktioniert. Die Orgel ist ein Geschenk  der habsburgischen Kaiserin und Königin Maria Theresia. Es gibt viele wertvolle Gegenstände, die sich in diese Basilika befinden, zum Beispiel: Grabsteine im gotischem und Renaissance Stil und die Herme mit Reliquien Königs St. Ladislaus I.

 

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