Biserica “cu Lună
Die Kirche „Mariä Aufnahme in den Himmel”
  • Bauweise – Barock
  • Zeitrahmen – 1784-1832
  • Architektur – Iacob Eder

Die Kirche „Mariä Aufnahme in den Himmel”, mehr bekannt als “Die Mondkirche”, befindet sich an der Süd-Ost Ecke des Unirii Platzes, gegenüber der griechisch-katholischen Kathedrale.

Die Bauarbeiten begannen in November 1784, als in  Siebenbürgen einer der mächtigsten Baueraufstande  ausgebrochen war.
Die Pläne wurden von dem Architekten Iakob Éder gefertigt und der Baumeister war Ioan Lins. Die Bauarbeiten sind in 1790 beendet und am 17. November desselbes Jahres findet hier die erste Messe statt. Die Widmung der Kirche folgt erst in 1832, nach der Beendung der inneren Malerei, mehr als 40 Jahre später nach der ersten Messe.

Die Kathedrale wurde im Stil des Barocks mit neo-klassischem Einfluss gebaut. Das Innere ordnet sich in den strikten Entwicklungsnormen des byzantinischen Stils ein, streng die Kirchengesetze folgend. Unter den Ikonen der Kirche befand sich einmal ein Gemälde mit dem Gesicht von Horea, einer der Leiter des Bauernaufstandes von 1784. Viele Historiker glauben, dass dieses Gemälde die einzige authentische Wiedergabe seiner Physiognomie ist. Heute befindet sich das originelle Gemälde in das Museum des orthodoxem Bistums, es wurde in der Kirche durch eine Kopie ersetzt.

Der Name „Mondkirche“ stammt von einem im Jahre 1793 im Turm der Kirche eingebautes Mechanismus. Die Turmuhr und der Mond sind Schaffungen des innovativen Mechaniker aus Oradea, Georg Rueppert.  Mit Hilfe eines originellem Mechanismus, dreht sich die Kugel gemass den Umdrehung des Mondes um die Erde, und so wiedergibt sie, durch ihre Umdrehung, alle Phasen des Mondes. Es ist noch heute eine Inschrift in Deutsch sichtbar: „Georg Rueppert in Großwardein, 1793”.