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Der Ulmann Palast
  • Bauweise – Wiener Secession Stil
  • Zeitrahmen – 1910-1911
  • Architekten – Lázsló şi József Vágó
Das historische Baudenkmal befindet sich auf Piaţa 1 Decembrie Straße. Es wurde im Jahre 1913 gebaut ist repräsentativ für die jüdischen Gemeinschaft von Oradea. Ulmann Isidor ist einer der Juden, die hier sich angesiedelt hat. Sándor hatte, wie sein Vater, ein Unternehmergeist. Er hat das Ulmann Palas nach den Plänen von Lőbll Ferenc gebaut.

Das Gebäude ist im Wiener Sezession Stil gebaut und es hat drei Etagen und Dachkammer auf einem Hochparterre. Das Hochparterre ist voll unterkellert, aber die Etagen sind um einen Innenhof entwickelt. Die Fassade ist symmetrisch und schön proportioniert, die vorletzten Erker sind leicht gebogen. Sie bilden auf den ersten und zweiten Stock Balkonen, mit halbrunden Fenstern und Türen, die Fassade endet im trapezförmigen Dachboden. In der äußere Dekoration der Fassade kann man bestimmte Elemente der jüdischen Kirchenkunst entziffern: Menora von zwei Löwen bewacht und zahlreichen blumenreichen und geometrischen Motiven. Das Erdgeschoss wurde mit blau-grünen Fliesen beschichtet.

Das Gebäude, mit einem Innenhof, wurde als Miethaus für Familien entworfen. Die Apartments mit Blick auf die Straße wurden sehr luxuriös entworfen, während diejenige die Blicke auf dem Innenhof haben sind modeste, diese waren die Häuser für Diener. Ursprünglich war in das Gebäude eine Kapelle des altes israelitisches Ritus.

Während des Zweiten Weltkrieges war der Ullmann Palast ein Teil des Ghettos, hier und in der näheren Umgebung wurden die Juden behausen, die später in die Vernichtungslager deportiert wurden. Nach dem Krieg wurde der Palast Ullmann wieder das, was er vorher gewesen war, ein Wohnhaus und auf dem Dachgeschoss sind Werkstätten für professionelle Künstler angeordnet.

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