harta-poza-micaKurz über Oradea

Oradea, Hauptstadt des Kreises Bihor, ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Zentren im Nordwesten Rumäniens, die diese Eigenschaften im Laufe der Geschichte beinhält [behält].  Die Stadt liegt zwischen die Hügeln, die auf harmonische Weise die  Ebene des  Crișana Gebietes teilen, und die Endungen mit hügeligen Aspekt des Apuseni Gebirges (die Westkarpaten) vereinen. Die Stadt liegt an die Ufern des  Flusses Crișul Repede (Schneller Krisch), nahe an der westlichen Grenze und ist dadurch ein Tor zu die mittel- und westeuropäische Welt.

Aus geographischer Hinsicht, befindet sich die Stadt im Nord-Westen Rumäniens, am Schnittpunkt des Breitengrades auf 47°03’ nördliche Breite und des Meridians auf  21°55’ östlicher Längengrad.Die Stadt  liegt etwa 10 km von Borș entfernt, der größte Grenzübergang an der westlichen Grenze und zählt als  zehnte Großstadt von Rumänien; genauer umfasst sie eine Fläche von 11.556 ha.

 

relief-poza-micaDas Relief

Die Stadt befindet sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 126 m, am Eröffnungsgebiet des Tales des Flusses Crișul Repede zu der Fläche der Tiefebene, in einer Kontaktzone zwischen die Verlängerungen des Apuseni Gebirges und die umfangreiche Ebene Banato-Crișană. Das Gebiet ist damit eine Übergangszone zwischen hügeligem Relief (Westliche Hügel, Oradea Hügel und Gepiș Hügel) und Pannonischer Tiefebene.

 

clima-poza-micaDas Klima

Das Mikroklima der Stadt wird durch die Wirkung der Westwinde bestimmt. Es gibt also ein gemäßigt-kontinentales Klima mit ozeanischen Einflüssen. Die Jahresdurchschnitts- temperatur beträgt 10,4 °C. Die durchschnittliche Temperatur im Juli beträgt ungefähr 21 °C, während im Januar die Durchschnittemperatur -1,4 °C beträgt. Die Niederschläge sind relativ hoch, der durchschnittliche Jahresniederschlag beträgt ungefähr 585,4 mm. Sie sind variabel über das Jahr verteilt, man kann keine zeitlichen Bereiche der maximalen bzw. minimalen Niederschlägen deutlich festlegen.

Hydrographie

Die Stadt liegt im Einzugsgebiet des Flusses Crișul Repede, mit einem umfangreichen Netz von Flüssen und Bächer,  die sich in seinem Einzugsgebiet konzentrieren.Er fließt durch die Mitte der Stadt, so dass er eine kleine Au in der Altstadt entwickelt und damit dem ganzen Gebiet Attraktion bietet. Durch Oradea fließt auch der Thermalbach Peţa, sowie die Bächer Paris, Sălbatic, Adona, alle Nebenflüsse des Crișul Repede Flusses.

Die Vegetation

Die Vegetation besteht aus Laubwald (Quercus robur) und Buche (Fagus sylvatica), aber im Gebiet des Crișul Repede Flusses gehörigen Auvegetation finden wir hydro und hygrophile Baumvegetation, wie Korbweide  (Salix alba), Weide (Salix L.), Pappel (Populus nigra, Populus alba, Populus tremula) und Erle (Alnus glutinosa). Im Grasland beherrschen die Gramineen. Obstbäume befinden sich sowohl im Gebiet  (Herzen) der Stadt, als auch in den angrenzenden Gebieten, so dass Oradea eine sinnvolle Gartenbau- und Weinbautradition hat, dank der Anwesenheit von Hängen mit südlichen und westlichen Sonnenstrahlung.

fauna-poza-micaDie Fauna

Sie ist ebenfalls spezifisch für die Interferenz zwischen die Ebene und die Hügel.  Daher, auch in der Stadt , in Gemeinden wie der dendrologische Garten Nr.  2, Podgoria Wald, die Au des Crișul Flusses, die Dekantierenstelle, kann man Nagetiere – Feldhase (Lepus Europaeus), Vögel – Rebhuhn (Perdix perdix), Fasane (Phasianus colchicus), Möven (Larus argentatus), Schwäne (Cygnus Cygnus), Reiher (Egretta garzetta), Kormorane (Phalacrocorax carbo), Kraniche (Grus grus), Störche (Ciconia sarmatyca), Wildenten (Anatinae) oder Raubvögel wie Falken (Falco vespertinus oder Rotfußfalken), Eulen (Buho buho) bewundern.
Die Ichthyofauna des Flusses Crișul Repede ist beherrscht von: Döbel (Leuciscus Leuciscus), Nase (Chondrostoma Nasus), Karausche (Carassius Carassius), Bitterling (Rhodeus sericeus amarus), Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus) und Hecht (Esox Lucius).

populatie-.poza-micaDie Bevölkerung

Großwardein unserer Zeit ist “das Haus” einer heterogenen Bevölkerung aus ethnischer und konfesioneller Sicht. Diese Vielfaltigkeit ist ein großer historischer Gewinn, aber auch ein Beweis einer friedlichen und schöpfender Geselligkeit zwischen den zwei Hauptetnien: die Rumäner und die Ungarn.
Entsprechend den Statistiken, die aus der Volkszählung von 2011 stamen, wohnen in der Gemeinde am Ufern des Crişul Repede 183.123 Bewohner.

Aus ethnischer Sicht meldet sich folgende Realität an: Rumäner 133.199 (70,4%), Ungarn 46.444 (27,5%), Roma 773 (1,2%), Deutsche 188 (0,3%), Slovaken 477 (0,2%); der Rest ist mit andere mitbewohnende Ethnizitäten beschäftigt (Juden, Ukrainer, Bulgaren, Russen, Serben, Tschechen, Türken, Mazedorumäner, Chinesen).
Aus konfessioneller Sicht, zeigen die Statistiken folgende Ziffern und Prozente: Orthodoxen 109.585 (59,84%), Romano-Katholiker 17.181 (9,38%), Griechisch-Katholiker 6178 (3,37%), Reformaten 26.124 (14,26%), Baptisten 6813 (3,72%), Pentikostalen 9229 (5,03), Adventisten 566 (0,3%), Christen 199 (0,09%), Evangeliker 115 (0,05%), Musulmane 132 (0,06%), Mosaiker 174 (0,08%), andere Religionen 987 (1,94%).